Bauzinsen

Zinsen hoch – oh weh!!

Die Entwicklung der Bauzinsen

Zinsen hoch - oh weh

Wer hat sie nicht mitbekommen, die Entwicklung der Bauzinsen in letzter Zeit. Ein absolutes Zinstief bei der Baufinanzierung hat einen regelrechten „Kaufboom“ ausgelöst. Verwöhnt von Zinsen unterhalb der 1, oder sogar unterhalb der 0,7% Schwelle konnte beobachtet werden. Wer jetzt nicht kauft …. Ja, wenn man denn überhaupt etwas gefunden hat oder gar zum Zug kam, um es zu kaufen. Immobilienpreise die anstiegen sowie die Anzahl derer, die sich solche Preis leisten konnten.

In diesem Zuge litten dann auch die Kapitalzinsen und gingen sogar in den Negativzins. Verwahrungsgeld, was ein Begriff, muss bezahlt werden, wenn der Kontostand zu hoch ist. In der Regel wurde man mit 0,6% Verwahrungsgebühr „bestraft“, wenn der Kontostand entsprechend der Geschäftsbedingen der Bank überschritten wurde. Also, das Geld muss weg!! Immobilien, „Steingold“ war eine der Alternativen. Das hat dann auch unter anderem für die Erhöhung der Immobilienpreise gesorgt.

Nun, der Zins ist wieder angestiegen! Aber, nur die Bauzinsen, die Zinsen für Kapitaleinlagen, die sind weiterhin negativ, momentan (26.07.22 Zinsentwicklung).

Die Anzahl an Immobilienangeboten hat damit urplötzlich zugenommen. Die „Angst“ zu spät zu verkaufen, drängt da schon den ein oder anderen Eigentümer mit Verkaufsabsichten, jetzt zu verkaufen. Es sind noch viele Interessenten auf der Suche mit dem nötigen Eigenkapital, die sich diese Preise leisten können, wird da vermutet.

Eine verzwickte Situation die wir da gerade haben. Was kann man da empfehlen?

Ohne den Anspruch zu erheben, „Wahrsagen“ zu können, werden sich die momentanen Zinsen erst einmal in dem jetzigen Bereich bewegen oder weiter ansteigen. Nachdem die geplante Erhöhung des Leitzinses durchgeführt wurde, wird es wahrscheinlich, dass auch die Kapitalzinsen wieder positiv werden und es sich wieder rentiert, Geld anzulegen. Die momentan hohe Anzahl an Immobilienangeboten kann eventuell wieder zurückgehen, wenn den Eigentümern bewusst wird, dass der ursprünglich angestrebte Preis wohl doch nicht zu erzielen ist. Das wiederum würde bedeuten, dass die Angebotszahl wieder drastisch abnimmt! Dies wird dann wieder zu den gewohnten Preisen führen. Also, wenn man auf der Suche nach einer Immobilie ist, ist man diesen Gegebenheiten ausgesetzt. Man kann hier nur eine Akzeptanz der Preise annehmen und kaufen, da sich die Lage auch für den Käufer nicht wirklich entspannen wird.

Der Immobilienmarkt in Dinslaken, Voerde, Hünxe, Oberhausen und Duisburg ist da genauso von betroffen wie andere Regionen. Die privat genutzten Immobilien bleiben in etwa beim bisherigen Preisniveau stehen, Kapitalanlagen werden vermutlich günstiger.

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