Hochherrschaftliche Villa der Gründerzeit

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Keller
Erdgeschoss Original
Erdgeschoss Konzept 2 Familienhaus
Obergeschoss
Dachgeschoss Wohnen
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Eckdaten

Kennung K 2021038
Objektart Einfamilienhaus
Straße Frankfurterstraße 113
Lage 46562 Voerde
Zimmer 11
Wohnfläche ca. 238 m²
Kaufpreis 415.000,00 €
Provision für Käufer Keine zusätzliche Maklerprovision

Ansprechpartner

Kischkel Immobilien
Duisburger Str. 95
46535 Dinslaken
Deutschland
Tel. +49 2064 46520

Weitere Angaben

Vermietet nein
Wohngeld 557,00 €
Grundstücksfläche ca. 1.100 m²
Befeuerung/Energieträger Gas
Gäste-WC ja
Energieausweis liegt vor Vorhanden
Stellplatzanzahl 2
Alt-/Neubau Altbau
Letzte Modernisierung 2019
Stellplatztyp Garage
Zustand gepflegt
Einbauküche nein
Einliegerwohnung nein
Als Ferienhaus geeignet nein
Garagenanzahl 1
Wohngeldzusatz textuell inkl.Grundbesitzabg.,Sach-/Gebäudevers.,Heizung
Baujahr 1913
Heizungsart Gas-Heizung
Anzahl Badezimmer 2
Keller ja
Bezugstermin nach Absprache
Heizkosten pro Monat 240,00 €

Energieausweis-Daten

G
Energieausweistyp Bedarfsausweis
Energiekennwert 232 kWh/(a*m²)
Energieeffizienzklasse G
Energieangaben inkl. Warmwasser Ja
Energieausweis gültig bis 17.09.2031

Objektbeschreibung

Diese besondere Immobilie wurde als hochherrschaftliche Villa 1910 am Ende der Gründerzeit erbaut. Für die damalige Zeit waren die Qualität der Ausführung und der Ausstattung außergewöhnlich luxuriös, denn das Haus verfügte schon von Anfang an über eine Zentralheizung, zwei Bäder mit fließendem Wasser, wobei sämtliche Leitungen bereits unter Putz gelegt wurden, hochwertige geölte Parkett-Fußböden und einen sehr repräsentativen Eingangsbereich.
Während der bürgerliche Mittelstand meist in deutlich schlechteren Verhältnissen lebte, gab es durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die zahlreichen Neugründungen seit den 1860er Jahren im Deutschen Reich eine neue Elite, die sich am Lebensstil des Alt-Adels orientierte und ihren Wohlstand zeigte.
Bezogen wurde die Villa erstmals 1912 von nur einer Familie, wobei drei Generationen unter diesem Dach wohnten, wie uns die heute hoch betagte Tochter des 1899 geborenen Erbauers im Zuge unserer Recherchen verriet. So lebten hier ihre Urgroßeltern, Großeltern und Eltern. Hinter dem Haus gab es ein Stallgebäude für 2 Pferde, Schweine und eine Kuh, die der Familie als Nutztiere dienten.
Im 2. Weltkrieg konnte die Familie gerade noch rechtzeitig fliehen. Das Haus wurde durch eine Bombe schwer getroffen, überstand jedoch aufgrund seiner sehr guten, soliden Bauqualität den Angriff und konnte nach dem Krieg von der Familie wieder aufgebaut werden. Der Stall wurde zu einer Doppelgarage und einem Raum für Geräte umgewidmet. Mitte der 90’er Jahre wurden dann das Dach und die Fenster in ursprünglicher Optik erneuert.
Nach 73 Jahren im Familienbesitz verkaufte die Tochter das Haus 1983 schließlich an neue Eigentümer. 2011 wechselte es erneut die Besitzer, die heutigen Eigentümer und Verkäufer.
Diese konzipierten das Einfamilienhaus zu einer exklusiven Wohngemeinschaft für Senioren um, in der es Gemeinschaftsräume gab, aber jeder Bewohner sein eigenes, individuell gestaltetes Zimmer hatte. Damit es alle schön warm haben, wurde 2019 die Heizungsanlage inkl. Warmwasseraufbereitung komplett erneuert.
Nun steht die Villa wieder zum Verkauf und könnte schon bald das neue Zuhause für eine oder zwei Familien sein, die sich auf 238 qm Wohnfläche so richtig entfalten können!
Noch heute verfügt das Haus über seinen ehemals hochherrschaftlichen Eingangsbereich mit den schönen, original erhaltenen Jugendstil-Fliesen, der schwarz-weiß gefliesten Eingangshalle mit der hohen Stuck-Kassettendecke und einer großen, breiten Holztreppe mit einem kunstvoll gedrechselten Treppengeländer. Von der Eingangshalle gehen drei separate Schlafräume sowie die ehemalige Wohnküche ab. In all‘ diesen Räumen kam unter den letzten Bodenbelägen wieder die original erhaltenen Parkettböden zum Vorschein, die aufgearbeitet werden könnten. Die heutige Küche im Erdgeschoss ist von einem rückseitigen Hauseingang zugänglich – praktisch, um Lebensmittel und Vorräte direkt ins Haus zu bringen – und wurde in späteren Jahren neu gefliest. Dahinter schließt sich heute ein Bad an. In unserer Vision könnte dieses jedoch ein praktischer Vorrats- und Hauswirtschaftsraum sein, wenn man ein weiteres vorhandenes, gartenseitiges Zimmer zu einem neuen, modernen Bad, ggf. mit separatem WC, umbaut. Die Anschlüsse ließen sich von der Küche leicht verlegen. So hätte man mit geringem Umbau-Aufwand eine vollständige Wohnetage mit 4 Zimmern, Küche und Bädern für eine Familie mit 1-2 Kindern.
Natürlich gibt es rings um Haus herum auch einen Garten mit gewachsenem Baumbestand. So steht in der Einfahrt des Grundstückes ein wunderschöner, großer Magnolienbaum, den bereits der Erbauer 1910 gepflanzt hat. Hinter dem Haus gibt es zwei Apfelbäume und hinter der Grundstücksgrenze liegt eine Wiese. Ob Sie die ländliche Idylle des Gartens und den Blick über die Wiese allein oder gemeinsam mit den Bewohnern der oberen Etagen genießen möchten, entscheiden Sie!
Das 1. Obergeschoss verfügt ebenfalls über Küche, ein Dusch- und Wannenbad sowie vier, vom Flur aus separat zugängliche Räume: Esszimmer, Schlafzimmer und 2 Kinder-/Arbeits- oder Gästezimmer. Das gemeinsame Familienleben könnte sich für diese Familie ganz oben unterm Dach abspielen: Hier gibt es im Dachgeschoss mit Balken und Dachschrägen viel Raum für die ganze Familie. Ob auf der großen, offenen Wohnlandschaft, einer ruhigen Leseecke, dem separaten Fernseh-Zimmer – hier findet jeder je nach Bedürfnis und Stimmung seinen Lieblingsplatz. Hier oben gibt es zusätzlich noch ein kleines Duschbad sowie Anschlüsse für eine Küche … falls Sie auch ganz oben in Zukunft ihr eigenes Süppchen kochen möchten.
Mit geringem Aufwand ließe sich für das 1. Obergeschoss eine eigene Dachterrasse herstellen. Diese ist von der Küche durch eine Terrassentür bereits zugänglich, statisch problemlos, benötigt jedoch noch ein ausreichend hohes Geländer, damit man die Fläche gefahrlos nutzen kann und baubehördlich genehmigt bekommt.
Egal, ob Sie dieses Haus als Ein- oder Zweifamilienhaus mit mehreren Generationen bewohnen möchten – wenn Sie alte Häuser mit Charme und Historie bevorzugen, hohe Räume mit (teilweise noch vorhandenem) Stuck, hohen Türen & Fenster mit ursprünglichen Stil-Elementen lieben, wird dieses Haus Sie begeistern. Natürlich müssen Sie ein wenig Vorstellungskraft, Bereitschaft zu Umbau und Veränderung und auch finanzielle Mittel mitbringen, um den ursprünglichen Charme des Hauses wieder richtig aufzupolieren und Ihren individuellen Wohntraum hier verwirklichen zu können, aber solide Grundmauern, bauliche Möglichkeiten und genügend Raum sind vorhanden!
Die Geschichte dieses Hauses haben wir so gut es uns heute noch möglich war für Sie recherchiert. Es hat 2 Weltkriege überstanden und trägt den Zeitgeist und die Familiengeschichten von 11 Jahrzehnten in sich. Schon bald könnten Sie der 4. Eigentümer dieser wunderschönen Gründerzeitvilla aus dem Jahre 1910 sein und mit Ihrer Familie Ihre eigene Geschichte und die dieses Hauses fortschreiben …. wir wünschen Ihnen an ein glückliches Händ’chen, viele schöne Jahre und neue, eigene Geschichten an diesem geschichtsträchtigen Standort. Happy End…!

Lage

Die von uns präsentierte Immobilie liegt auf der Frankfurter Straße in Voerde, Stadtteil Friedrichsfeld. Die Stadt Voerde verdankt ihren Namen einer Furt über einen Rheinarm am Niederrhein, die dort bereits zur Römerzeit existierte und früher "Fuerdt" geschrieben wurde. Das Gebiet des heutigen Ortsteils Friedrichsfeld diente bereits im 18. Jahrhundert den in der angrenzenden Garnisonsstadt Wesel stationierten Truppen Friedrichs des Großen als Truppenübungsplatz. 1870 erhielt das "Hofgut Friedrichsfeld", auf dem ein Haus zur Unterbringung der preußischen Offiziere errichtet wurde, gemeinsam mit dem Truppenübungsplatz den offiziellen Namen Friedrichsfeld.
Die Frankfurter Straße ist neben der Hindenburgstraße (B8) die wichtigste Nord-Süd-Verbindung von Voerde und zugleich die vielleicht älteste Straße, die gemäß alter Karten im Laufe der Zeit viele Namen hatte: Heerstraße (um 1642), Duisburgische Landstraße (1737) oder einfach alte Straße. Nicht bekannt ist, seit wann und warum die heutige Frankfurter Straße diesen Namen erhielt. Folgt man jedoch einer Karte von 1910 der Straße lange genug, führte diese schließlich auch bis Frankfurt am Main, so dass das Ziel vielleicht der Straße ihren heutigen Namen gab.
Die Frankfurter Straße war bereits vor dem 1. Weltkrieg und bis in die zwanziger Jahre hinein eine Geschäftsstraße und damit das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Voerde. Neben Rathaus und Kirche gab es hier den Arzt, Geschäfte und Gaststätten, Händler und Handwerker.
Bis heute gibt es in Friedrichsfeld relativ viele Einkaufsmöglichkeiten, obwohl es eine sehr kleine Ortschaft ist. Noch immer finden sich hier viele Gaststätten, Bäckereien und Supermärkte sowie Kleingewerbe jeglicher Art.
Weitere Einkaufsmöglichkeiten erreichen Sie über die B8 in nördlicher Richtung in Wesel sowie Dinslaken im Süden. Die Anbindung an die Autobahn erfolgt über die A 3 (Abfahrt Hünxe) oder die A 59 (Abfahrt Dinslaken-West). Am Bahnhof Friedrichsfeld ist über die Bahnstrecke Oberhausen-Arnhem an den ÖPNV angeschlossen, so dass Sie den nächstgelegenen Flughafen Düsseldorf mit dem Zug in ca. 40 Minuten erreichen. Viel schneller sind Sie mit dem Auto auch nicht und benötigen dort keinen Parkplatz.
Doch wozu in die Ferne schweifen? Das preußische Reich gibt es zwar nicht mehr, aber vielleicht beziehen Sie hier in Voerde auf ehemals preußischem Grund und Boden schon bald ihr eigenes Reich!?

Umgebungsinformationen

Legende
  • ObjektstandortObjektstandort
  • Apotheken Apotheken
  • Ärzte Ärzte
  • Bildungsstätten Bildungsstätten
  • Einkaufsmöglichkeiten Einkaufsmöglichkeiten

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