Vermeidbare Fehler bei der Preisverhandlung

14.05.2013

Vermeidbare Fehler bei der Preisverhandlung

So argumentieren Sie im Fall der Fälle richtig.

Kompromissbereit sein und die eigenen Ziele trotzdem durchsetzen. Souverän aber nicht arrogant erscheinen. Professionell und sympathisch zugleich wirken. Emotionen zurückstellen und  trotzdem den Wert der Immobilie betonen: Preisverhandlungen zwischen Verkäufern und Käufern sind eine Welt für sich. Eine, die aus Sicht eines unerfahrenen Verkäufers schnell in sich zusammenbrechen kann. Die wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Preisverhandlung.

Die Wunschvorstellung ist immer dieselbe: Die Immobilie trifft die Vorstellungen des Käufers und alle sind sich mit dem Kaufpreis schnell einig. Am besten ohne große Verhandlungen und Diskussionen. Doch so sieht der Alltag im Immobiliengeschäft selten aus. Verkäufer pokern hoch – und fallen manchmal tief – zumindest dann, wenn sie die wichtigsten Regeln in der Preisverhandlung missachten.

1. Zeigen Sie sich kompromissbereit
Herzlichen Glückwunsch: Sie haben einen echten Kaufinteressenten. Um diesen nicht direkt mit einer undurchsetzbaren Preisvorstellung zu vergraulen, sollten Sie sich verhandlungsbreit zeigen. Sicherlich ist das Interesse an Immobilien derzeit groß, Käufer finden Sie trotzdem nicht in Scharen. Machen Sie sich klar, dass Kompromisse für beide Seiten wichtig sind. Nur dann ist die Position ausgeglichen und beide Parteien können das gute Gefühl eines erfolgreichen Abschlusses gewinnen.

2. Bitte keine Emotionen
Natürlich hängen Sie an Ihrer Immobilie. Sie ist Ihnen emotional und finanziell viel Wert. In ihr haben Sie vielleicht einen Großteil Ihres Lebens verbracht. Dennoch: Zu viel Gefühl ist in einer Preisverhandlung fehl am Platze. Ihr potentieller Käufer bemisst die Immobilie sicherlich nicht nach derartigen Wertvorstellungen. Das Risiko, dass beide Parteien aneinander vorbeireden, ist groß. Das heißt natürlich nicht, dass Sie den persönlichen Wert Ihres Hauses nicht betonen dürfen. Aber: Bleiben Sie angemessen!

3. Machen Sie sich einen flexiblen Plan
Sich gut vorzubereiten und etwaige Verhandlungsausgänge durchzugehen, steht nicht im Widerspruch zu einer kompromissbereiten Herangehensweise an die Preisverhandlung. Ganz im  Gegenteil: Wer für sich schon in etwa geplant hat, wo die Reise hingegen kann und soll, hat in der Preisverhandlung auch schneller eine Kompromisslösung parat. Schreiben Sie wichtige Punkte ruhig stichwortartig auf. Eine gute Vorbereitung wird Ihnen sicherlich keiner übel nehmen.

4. Persönliche Erfahrung und Eignung
Manch einer beweist Verhandlungsgeschick, als würde er das 100ste Haus verkaufen. Andere dagegen präsentieren sich unsicher und schüchtern. Bevor Sie sich auf ein unbekanntes, zu Ihnen nicht passendes Terrain wagen, überdenken Sie die Beauftragung eines professionellen Immobilienmaklers. Das ist sein tägliches Brot! Und: In den meisten Fällen wirken Sie mit einem Immobilienmakler nicht nur professioneller, sondern erzielen auch den deutlich höheren Preis!

Mit freundlichen Grüßen aus Dinslaken

Ihr Kischkel-Immobilien Team