Die richtige Auswahl: Vermeiden Sie Besichtigungstourismus

23.05.2013

Die richtige Auswahl: Vermeiden Sie Besichtigungstourismus

Warum eine gute Auswahl von Interessenten Stress vermeidet

Als Hausverkäufer wollen Sie Ihre Immobilie so perfekt und passend wie nur irgend möglich präsentieren. Je größer die Zielgruppe, desto größer die Auswahl an passenden Käufern. Denken Sie! Das Problem: Je mehr Interessenten, desto mehr Stress. Und: Die Anzahl der Besichtigungen sagt noch lange nichts über die tatsächliche Anzahl der Kaufinteressenten aus. Je genauer Sie Ihr Angebot beschreiben, desto eher vermeiden Sie Besichtigungstourismus.

Keine Frage: Es macht Spaß und ist spannend, einen Blick in die Eigenheime, Schlösschen und Domizile fremder Menschen zu werfen. Und keine Frage: Es gibt tatsächlich Menschen, die das zu ihrem Hobby gemacht haben. Hier ein Loft, dort ein Einfamilienhaus: Besichtigungstouristen nehmen zu. Manche besichtigen, weil sie ihre eigenen Vorstellungen vom Eigenheim noch gar nicht definiert haben, andere, weil sie nur fixieren wollen, was sie sicherlich NICHT kaufen wollen. Immobilienbesitzer balancieren hier auf einem dünnen Seil. Wer klingt wirklich interessiert? Wer will „nur mal gucken“?

Klein aber fein: Die richtige Interessenten-Auslese
Gegen eine gewisse Zahl dieser Touristen ohne wirkliche Kaufabsicht werden Sie kaum etwas machen können. Aber:  Je genauer Sie Ihr Angebot beschreiben, desto kleiner –  aber qualitativ hochwertiger – ist der Kreis Ihrer Interessenten. Beschreiben Sie Ihre Immobilie nicht in Rätseln. Das mag zwar Spannung erzeugen, erhöht aber auch die Anzahl zeitraubender Besichtigungen. Natürlich ist es sinnvoll, nicht alles zu beschreiben, schließlich soll der wirkliche Interessent bei der Besichtigung noch positiv überrascht werden können. Dennoch: Mit einer genauen und ehrlichen Beschreibung trennen Sie die „Spreu vom Weizen“.

Fragen sind immer erlaubt.
Trauen Sie sich also ruhig, den Interessenten schon am Telefon etwas unter die Lupe zu nehmen. Hat er wirkliches Interesse? Hat er genaue Vorstellungen von seiner zukünftigen Immobilie? Passt sie platzmäßig überhaupt? Weiß er bereits, wann er ungefähr umziehen will? Je konkreter die Antworten, desto handverlesener ist wahrscheinlich auch der Interessent. Wenn´s zu viel wird: Makler fragen. Wer sicher gehen und sich unnötige Besichtungen ersparen will, der sollte Kontakt mit einem Makler seines Vertrauens aufnehmen.  Er prüft nicht nur das Interesse vor Besichtigungen, sondern beschreibt ihre Immobilie vorab schon so treffend, dass Besichtigungstouristen fern bleiben. Eine große Portion Menschenkenntnis inklusive!

Mit freundlichen Grüßen aus Dinslaken

Ihr Kischkel Immobilien Team